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Zusätzlich vitale Küche mit Obst, saisonalen kleinen Imbissen und
Kuchen, alkoholfreien Getränken und Tees über den Tag.
DIE DOLOMITEN SIND UNESCO WELTNATURERBE
Am Freitag, den 26. Juni 2009 wurden die Dolomiten in Sevilla von der
UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.
Mit ihrer unvergleichlichen Schönheit haben die Dolomiten
die UNESCO verzaubert.
Neun Berggruppen der Dolomiten sind nun Weltnaturerbe, sechs
davon liegen in Südtirol, wie auch der Naturpark Fanes-Sennes-Prags
rund um das Excelsior Resort.
Bisher haben in Italien nur die Äolischen Inseln diese hohe
Auszeichnung erhalten. International haben die Dolomiten somit
den gleichen Status erreicht wie der Grand Canyon Nationalpark
in den USA und die Viktoriafälle in Afrika.
Damit haben die Dolomiten die weltweit höchste Anerkennung
für eine Naturstätte erreicht!
Tauchen Sie ein in die Welt des
Naturparks Fanes-Sennes-Prags
inmitten der Dolomiten in Südtirol
Mit seinen 25.680 Hektar gehört unser Naturpark Fanes-Sennes-Prags
zu
den Größten seiner Art. Den Kern bilden die Regionen
von Fanes, Fodara Vedla
und Sennes umkreist von weiten Gebieten angrenzender Gemeinden
wie Prags,
Olang, Wengen und Abtei.
Was es früher, vor der Erschließung des Parks nicht gab, ist heute Wirklichkeit
geworden: eine größere Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen und eine
ausgesprochene Ruhe. Dies alles Dank der recht strengen Regeln, die es im
Naturpark gibt.
Seit dem Sommer 2001 ist das Besucherzentrum des Naturparks in St. Vigil
in Enneberg, für Sie zugänglich. Das architektonisch auffallende Gebäude am
Dorfausgang Richtung Pederü, beherbergt in seinem Inneren ein sehenswertes
Museum. Bewundern können Sie darin viele interessante Aspekte in verschiedenen
Abteilungen: Typische Tierarten, Insekten, Blumen und Pflanzen, Gesteinsbildungen,
archäologische Fundstücke und Themen aus den bekannten Dolomitensagen. Das
ganze durch didaktische Spiele, Audio- und Videodokumente und künstlerische
Darstellungen untermauert. Der Eintritt ist für Sie frei.
Die Öffnungszeiten sind:
vom Mai bis Anfang Oktober, von Dienstag bis Samstag, 9.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr.
Im Juli und August auch Donnerstag Abend von 21.00 -22.30 und sonntags geöffnet.
Sensationell - vom Höhlenbären zum "ursus ladinicus"
Am 23. September 1987, als der Hotelier und Bergführer Willi Costamoling,
ein leidenschaftlicher Mineraliensammler, gerade auf Streifzug durch das Fanesgebiet
war, entdeckte er am Fuße des Conturinesmassivs einen riesengroßen Höhleneingang.
Als er die 2.800 m hoch gelegene Öffnung erreichte, fasste er Mut und wagte sich hinein.
Der Anblick ließ ihn vor Staunen erstarren:
Dutzende, ja Hunderte von Schädeln und Knochen von großen Tieren bedeckten den
Höhlenboden. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben: Höhlenbären (ursus spelaeus),
mehrere tausend Jahre alt – ein sensationeller Fund! Mehrere Jahre lang war die
Conturineshöhle in den Dolomiten in Südtirol Schauplatz archäologischer Grabungen, durchgeführt von Wissenschaftlern
der Universität Wien. Die Lebensgewohnheiten dieses Bären wurden untersucht, der
vorwiegend Pflanzenfresser war und von dem man bisher nicht wusste, dass er auch in den
Dolomiten gelebt hatte.
Die bis zu 120.000 Jahre alten Funde zeugen davon, dass die heutigen kargen Geröllfelder
der Dolomiten einst eine fruchtbare Gegend waren. Weitere Studien haben ergeben, dass
es sich bei der entdeckten Bärenart um eine eigenständige Spezies handelt. Gemäß
wissenschaflichem Usus können die Entdecker über den Namen des Neuentdeckten
entscheiden. Der Bär wurde sodann “ursus ladinicus” getauft, in Anlehnung an die Ladiner,
die rätoromanische Bevölkerung der Dolomiten. Einige der Fundstücke des Conturines
können im Besucherzentrum des Naturparks in St. Vigil, sowie im “Pic Museo Ladin”
in St.Kassian besichtigt werden.